Gänseblümchen – Heilpflanze 2017

Das Gänseblümchen Bellis perennis, eine der bekanntesten einheimischen Pflanzen, wurde vom deutschen Verein zur Förderung der naturgemässen Heilweise zur Heilpflanze des Jahres 2017 gekürt. Die unschuldig weissen Blüten schmücken zum Kranz gesteckt Kinderlocken und geben ausgerupft Verliebten Antwort auf die Frage, ob sie geliebt werden – oder nicht. Als Heilpflanze ist das Gänseblümchen weniger bekannt. Dabei ist es essbar und sehr gesund. Im Volksmund heisst es, man müsse nur die ersten drei Gänseblümchen essen, die man im Frühling findet, dann sei man das ganze Jahr vor Krankheiten gefeit. Das Gänseblümchen enthält viele Mineralien, Vitamine, Gerbstoffe und Öle. Es ist schleimlösend, antibakteriell, lindert Muskelkrämpfe, regt den Stoffwechsel an und hilft bei Frühjahrsmüdigkeit. Die Blüten können das ganze Jahr über gepflückt werden.

Rezept Gänseblümchenbutter
Für eine Rolle von 250 g 

 250 g Butter
1 Tasse Blüten von Gänseblümchen
eventuell noch einige Stiele Vogelmiere und Giersch
1 Bio-Zitrone
1 EL Akazienhonig
•  etwas Pfeffer und Salz

Die Butter in eine Schüssel geben und warten, bis sie weich ist. Blüten und Kräuter fein hacken. Zi-tronenschale abreiben und beigeben. Den Akazienhonig, Salz und Pfeffer dazugeben und alles mit einer Gabel gut verkneten. Die Butter mit Folie zu einer Rolle formen und im Kühlschrank fest werden lassen. Die Gänseblümchenbutter schmeckt prima auf Brot oder zu jungem Frühlingsgemüse. 

Heilpflanze des Jahres 2017

Quelle

Zeitschrift «Bioterra»,
März 2017
(Mittwoch, 01. März 2017)
Kategorie: 
Kräuter - Heilkräuter