Angebot Erdbeeren

TIEFROT, PRALL UND FRUCHTIG-SÜSS

Die beste Zeit dafür ist vom 20. Juli bis zum 20. August. Bei geschickter Sortenwahl von frühen, mittelfrühen, späten und mehrmals tragenden Sorten ist es möglich, von Juni bis zum Herbst von den roten Früchten zu ernten. Beerenspezialist  Beat Reller, der 2001 die Nachfolge des Erdbeerzüchters Ernst Niederer in Berneck im St. Galler Rheintal angetreten hat, gibt Tipps zu Sortenwahl, Pflanzen, Pflege und Ernte, damit die Beeren gut gedeihen.

SORTENWAHL
Die angebotenen Erdbeersorten wurden vor allem nach Geschmack und Krankheitsresistenz ausgewählt. Dabei gilt es zu unterscheiden,  ob man frühe, mittelfrühe oder späte Sorten ernten will. Zu den frühen Sorten zählt ‘Berneck 6’, mittelfrüh ist ‘Wädenswil 6’ und spät ‘Talisman’. Mit ‘Berneck 2’, einer mehrmals tragenden Sorte, erntet man über eine lange Zeitspanne den ganzen Sommer über. Wer lange und viel pflücken will, kombiniert darum die verschiedene Sorten miteinander. Mit in unserem Angebot sind auch drei echte Raritäten: ‘Mieze Schindler’, eine deutsche, spät reifende Sorte von 1925. Für Kenner das Praliné unter den Erdbeeren. Die nicht soüppigen Erträge macht sie durch ihren Geschmack wett. ‘Talisman’, eine 1955 in Schottland gezüchtete, mittelspät reifende, sehr aromatische Sorte, remontiert teilweise. ‘Marie Charlotte’, eine zwittrige Form der Moschuserdbeere,  ist eine sehr alte französische Sorte, die dichte Teppiche bildet und sich als Boden- decker eignet.

PFLANZEN
Erdbeeren benötigen für ein gutes Gedeihen einen sonnigen Standort in nicht zu windiger Lage. Auf dem Beet sollten mindestens drei Jahre keine Erdbeeren gestanden haben. Die Früchte lieben einen lockeren, humosen, leicht sauren, nährstoffreichen Boden. Je früher man pflanzt, desto grösser ist die Ernte im nächsten Jahr, da die Blüten für das Folgejahr bereits von August bis Oktober gebildet werden. Vor dem Pflanzen wird die Erde gelockert und der Boden mit Kompost angereichert. Auf ein 120 cm breites Beet passen zwei Reihen. In der Reihe beträgt der Abstand 25 bis 35 cm. Man darf die Pflanzen nicht zu tief und nicht zu hoch setzen, sondern so, dass das Herz sichtbar bleibt. Die Jungpflanzen werden gut angegossen. Eine Stroh- oder Schilfhäckselabdeckung unterdrückt Beikräuter, hält den Boden feucht, schützt die Beeren vor Schmutz und nährt das Bodenleben. Nach der Ernte werden kranke und vertrocknete Blätter entfernt.

ERNTE
Früchte behutsam pflücken, sobald sie reif sind. Faulende Beeren entfernen. Vogelfrass verhindert man durch ein schützendes Netz. Nach der Ernte erfolgt nochmals eine Düngergabe, Ausläufer werden abgeschnitten oder zur Vermehrung in Töpfe gesetzt. Erdbeeren tragen im zweiten und dritten Jahr am besten. Daher ist es ratsam, im dritten Jahr ein neues Beet anzulegen.

LESERANGEBOT: Eine Übersicht mit Bildern der sechs Erdbeersorten zum Bestellen finden Sie hier.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

LESERANGEBOT: Eine Übersicht mit Bildern der sechs

Erdbeersorten zum Bestellen finden Sie auf Seite 62.

 

sie reif sind. Faulende Beeren ent- fernen. Vogelfrass verhindert man durch ein schützendes Netz. Nach der Ernte erfolgt nochmals eine Düngergabe, Ausläufer werden abgeschnitten oder zur Vermehrung in Töpfe gesetzt. Erdbeeren tragen im zweiten und dritten Jahr am besten. Daher ist es ratsam, im

dritten Jahr ein neues Beet anzulegen.

 

 

 

 

unter den Erdbeeren. Die nicht so

üppigen Erträge macht sie durch ihren Geschmack wett. ‘Talisman’, eine 1955 in Schottland gezüchtete, mittelspät reifende, sehr aromatische Sorte, remontiert teilweise. ‘Marie Charlotte’, eine zwittrige Form der Moschuserdbeere,  ist eine sehr alte französische Sorte, die dichte Teppiche bildet und sich als Boden- decker eignet.

ler’, eine deutsche, spät reifende Sorte

von 1925. Für Kenner das Praliné

eine lange Zeitspanne den ganzenDen ganzen Artikel finden Sie im aktuellen "Bioterra"-Magazin.